März 18, 2011 Posted by admin in D

Drehstrom-Asynchronmotoren

Drehstrommotoren lassen sich auf unterschiedliche Art konstruieren. Eine sehr weit verbreitete Bauart sind die sogenannten Drehstrom-Asynchronmotoren. Bei ihnen induziert das Magnetfeld des Stators im Rotor Wirbelströme die zur Ausbildung eines starken Magnetfeldes im Rotor führen. Meist ist der Rotor dabei als Kurzschlussläufer ausgeführt, was zur Folge hat, dass die Rotordrehzahl immer etwas niedriger als die Frequenz des Drehfeldes im Stator ist. Diese Differenz zwischen Drehfeld- und Rotordrehzahl wird als Schlupf bezeichnet und beträgt je nach Belastung des Motors einige Prozent der Netzfrequenz. Bedingt ist diese Differenz dadurch, dass die Induktion im Rotor nur geschieht, wenn sich die Drehzahlen von Rotor und Statordrehfeld unterscheiden, es pendelt sich also je nach Belastung des Motors ein Gleichgewicht ein. Dieser asynchrone Lauf gab dem Motor seinen Namen.
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