Dezember 1, 2012 Posted by admin in P

Pulvermetallurgische Werkzeugstähle

Stabilität, Bruchfestigkeit und Langlebigkeit sind Qualitätsansprüche an die meisten Werkzeuge. Um diese Eigenschaften sicher zu stellen, wurden verschiedene Herstellungsmethoden für die verwendeten Stähle entwickelt. Eine dieser Methoden ist die pulvermetallurigsche Herstellung von Stählen.
Hierzu werden Metallpulver bei einer Temperatur von 1000 bis 1100°C und etwa 1000 bar Druck zu porenfreien Blöcken gepresst. Um die Zähigkeit zu steigern, werden diese Blöcke meist noch mit Warmwalzen weiter bearbeitet, ehe sie zum Werkzeug geformt werden. Auf diese Weise werden Trennungen in der Schmelze (Seigerung), welche durch Mangel oder Überschuss von Metallanteilen die Eigenschaften beeinträchtigen, nahezu vermieden. Kohlenstoff-Verbindungen (Carbide) sind sehr klein und gleichmäßig verteilt, was das Material bruchsicherer macht und auch eventuelles Verziehen unter Wärme geringer und gleichmäßiger ausfallen lässt. Diese verschleißfesten Metalle werden etwa zur Herstellung von Feilen, Bohrern oder Fräsen verwendet.
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