Juni 15, 2012 Posted by admin in O

Oder-Verknüpfung

Der Begriff „Oder-Verknüpfung“ beschreibt eine der grundlegenden Signalverknüpfungsarten in der Steuerungstechnik zur Verarbeitung und Aufbereitung von Signalen. Dabei werden zwei oder mehr Eingangssignale so miteinander verknüpft, dass das Ausgangssignal immer dann dem Logikwert „wahr“ entspricht, sobald mindestens eines der Eingangssignale ebenfalls dem Logikwert „wahr“ entspricht. Welche oder wie viele der Eingangssignale diesen Wert haben, spielt dabei keine Rolle, nur wenn sämtliche Eingangssignale den Wert „falsch“ haben, erhält auch das Ausgangssignal den Wert „falsch“. Verwendet werden können Oder-Verknüpfungen sehr vielseitig, beispielsweise um eine Prozessabschaltung zu aktivieren, sobald einer von mehreren überwachten Werten einen zulässigen Grenzwert überschreitet. Das Abschaltsignal entspricht dann dem Ausgangssignal der Oder-Verknüpfung und ist solange inaktiv („falsch“), wie sämtliche überwachten Werte ebenfalls im zulässigen Bereich sind (und somit „falsch“ für den Zustand „zulässiger Bereich überschritten“ signalisiert wird).
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