Januar 23, 2014 Posted by admin in V

Vakuumformen

Es handelt sich hier um ein Gussverfahren. Dabei wird die Gussform aus zwei Formkästen hergestellt. Auf einen Vakuumkasten wird ein Modell gestellt. Über das Modell kommt eine Folie, die erwärmt wird. Der obere Formkasten wird darüber gestellt und mit bindefreiem Sand gefüllt. Erst wird der Sand durch Rütteln vor verdichtet, nun wird ein Vakuum erzeugt, in dem aus dem oberen Formkasten die Luft abgesaugt wird. Die warme Folie bildet das Modell zusammen mit dem jetzt hoch verdichteten Sand genau ab, der Sand stabilisiert und bildet die Form dabei, die Folie sorgt für eine glatte Fläche in der Gussform. Immer noch unter Vakuum wird der obere Formkasten vom Modell abgehoben. Der untere Formkasten wird genauso hergestellt. Nun werden beide Formkästen zusammen geklammert und bilden so die Gussform. Das Vakuum in den Modellhälften (Formkästen) wird beibehalten, bis der Guss vollständig erkaltet ist. Nun wird das Vakuum gelöst, die Form gibt das Gußteil frei. Man spricht hier von einer verlorenen Gussform, also einer, die nach dem Guss zerstört ist. Die Kunststofffolie vergast beim Guss, der Sand kann immer wieder verwendet werden.