Mai 23, 2012 Posted by admin in M

Merker

Als Merker bezeichnet man 1-Bit-Speicher in speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS). Sie dienen dazu, Teilergebnisse logischer Verknüpfungen für die spätere Weiterverarbeitung zwischenzuspeichern. Da es sich bei ihnen um flüchtige Daten handelt, werden sie von der SPS nicht dauerhaft gespeichert, sondern verlieren ihre Daten, wenn die SPS abgeschaltet wird oder die Stromversorgung ausfällt. Merker werden zum Beispiel verwendet, um den Programmablauf übersichtlicher zu machen. Wenn das Resultat einer komplizierten Reihenfolge von Zustandsüberprüfungen später im Programmablauf nochmals benötigt wird, kann das Resultat in einem Merker für die Weiterverarbeitung gespeichert werden. So braucht die komplexe Prüfung nicht mehrfach ausgeführt werden.
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