Mai 17, 2011 Posted by admin in F

Festplatten

Festplatten gehören zu den Massenspeichern auf denen Daten dauerhaft auch ohne ständige Stromzufuhr gespeichert bleiben. Sie bestehen aus einer oder mehreren Aluminiumscheiben, die mit einer magnetisierbaren Oberfläche beschichtet sind. Für jede Seite jeder Scheibe gibt es einen Schreib-Lese-Kopf. Alle Schreib-Lese-Köpfe sind zusammen als Stapel montiert, und die gesamte Mechanik ist in einem fest verschlossenen staubdichten Gehäuse verpackt, denn die Abstände zwischen den Köpfen und den Datenscheiben sind so gering, dass ein Staubkorn bereits großen Schaden anrichten kann. Organisiert sind Festplatten als große Anzahl gleich großer Speichereinheiten, Sektoren genannt. Sektoren liegen auf konzentrischen Kreisen, Spuren genannt. Alle senkrecht übereinander liegenden Spuren werden zusammengefasst Zylinder genannt. Da eine Bewegung der Schreib-Lese-Köpfe von einer Spur zur nächsten Zeit benötigt, werden Daten bevorzugt zylinderweise organisiert um möglichst hohe Datentransferraten zu ermöglichen. Eine Festplatte kann unabhängig von dieser technischen Organisationsweise auch noch in mehrere logische Bereiche aufgeteilt werden, diese werden Partitionen genannt. Jede Partition erscheint dem Betriebssystem dabei gleichwertig zu einem separaten zusätzlichen Laufwerk. Allerdings bremsen gleichzeitige Zugriffe auf mehrere Partitionen einer Festplatte natürlich, da die Schreib-Lese-Köpfe immer nur eine Position auf einmal anfahren können. Leistungsmerkmale für Festplatten sind die Kapazität, heute meist in Gigabyte oder Terabyte (1 Terabyte = 1000 Gigabyte) angegeben, die mittlere Zugriffszeit, und die Datentransferrate. Die letzteren beiden Werte sind bei modernen Festplatten nur noch in Ausnahmefällen relevant, für die allermeisten Anwendungen sind alle modernen Festplatten ausreichend leistungsfähig.