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Dezember 4, 2013 Posted by admin in T

Textverarbeitung

In einem Betrieb fällt, neben der Produktion, Organisation und dem Vertrieb der Produkte, auch viel Schreibarbeit an. Textverarbeitungsprogramme erstellen per Computer Tabellen, Formbriefe und ähnliche Schriftstücke, die sehr viel Zeit und Arbeit ersparen. So können etwa Textbausteine oder ganze Texte abgespeichert und als Serienbriefe ausgedruckt werden, tabellarische Aufstellungen können schnell und einfach erzeugt, verschickt oder gedruckt werden.
Die meisten Textverarbeitungsprogramme arbeiten nach dem gleichen Schema. Bei vielen sind zudem Normen, wie die Norm für den Geschäftsbrief oder auch Normen für das bedrucken von Kuverts gespeichert, so dass nur noch Felder ausgefüllt und die fertigen Schriftstücke ausgedruckt werden müssen. Mittels Formatierung wird der Zeilen- und Seitenumbruch automatisch erstellt, so dass etwa Wörter am Zeilenende automatisch in die nächste Zeile gesetzt und die vorhandenen Zeichen angeordnet werden, damit ein geschlossenes Bild entsteht. Verschiedene Einstellungen ermöglichen das Gestalten der Texte, so etwa Aufzählungsfunktionen, verschiedene Schriftarten, -größen, -farben oder auch die Möglichkeit, Zeilen farblich zu markieren.
Dezember 3, 2013 Posted by admin in T

Temperguss

Diese Form des Gusseisens ist eine sehr rohe Form und erfordert weitere Bearbeitungsschritte. Der Vorteil daran ist, dass aus dem Rohstoff mehrere andere durch Nachbearbeiten mittels Hitze (tempern) erzeugt werden können. Die Erstarrung des Tempergusses erfolgt zunächst graphitfrei. So entsteht ein sehr spröder Rohguss. Die Sprödigkeit ist begründet im entstehenden Zementit. Unter Hitzeeinwirkung beim Glühen des Gusses kommt es zu einer Gefügeveränderung. Beim Tempern, also dem Nachglühen, verwandelt sich das Zementit in Graphit und entweicht. Dieses ausfallende Graphit wird auch Temperkohle genannt. Man unterscheidet den weißen Temperguss und den schwarzen. Beim weißen muss beim Schnitt durch die dickste Stelle des Gussstückes ein weißes, graphitfreies Gefüge zu sehen sein. Beim schwarzen Temperguss ist das Gefüge an der Schnittstelle schwarz. Welcher Temperguss entsteht, hängt von der Länge der Nachglühung ab. Man erkennt Werkstücke aus Temperguss an der perligen, rauhen Oberfläche.
Dezember 3, 2013 Posted by admin in T

Tellerfedern

Sie sehen aus wie runde, konische (0 gewölbte) Scheiben. Tatsächlich könnte man sie, sehr vereinfacht ausgedrückt mit einem Suppenteller, der ein kreisrundes Loch im Boden hat und meist aus Metall ist, vergleichen. Sie sind dazu ausgelegt, axiale Lasten, also solche die senkrecht auf den Federmittelpunkt wirken, zu tragen. Sie werden zu Federpaketen geschichtet. Dazu werden sie auf einen Träger aufgesteckt. Dies kann gleichsinnig oder wechselsinnig geschehen. Gleichsinnig heißt mit dem Suppenteller als Beispiel, den Tellerboden in die Tellersenke des darunterliegenden Tellers. Wechselsinnig wäre dann Tellerboden auf Tellerboden, nächste Schicht Tellerrand auf Tellerrand, dann wieder Boden auf Boden und so fort. Bei der gleichsinnigen Schichtung wird die Federkraft, also die Belastbarkeit erhöht, bei wechselsinniger Schichtung erhöht sich der Federweg also die Strecke, die die Feder zwischen Be- und Entlastung zurücklegt. Sie werden in Autos und Motoren verbaut, sowie in Hebevorrichtungen und vielen anderen Bereichen des Maschinen- und Werkzeugbaus.
Dezember 3, 2013 Posted by admin in T

Taumelnieten

Nieten sind die festeste nicht verschraubte Verbindung in der Metallverarbeitung. Dabei werden Metallstifte (Niete) mit Kraft in Bohrungen gepresst. Sie verformen sich und durch sie Verformung halten sie die so verbundenen Bauteile nahezu unlösbar zusammen. Manche Niete werden beim Einbringen erhitzt, andere erfahren die Verformung durch großen Druck beim Einbringen.
Taumelnieten ist eine Methode des Einbringens einer Niet. Dabei drückt das Nietwerkzeug fest auf die Niet und beschreibt dabei eine zylindrische (=taumelnde) Bewegung um die Nietachse. So entsteht ein meist kuppelartiger Nietkopf. Der Nietkopf ist der Teil der Niet auf die das Werkzeug eingewirkt hat und durch dessen Formung die Nietverbindung schließlich hält. Beim Taumelnieten können verschiedene Größen und Wölbungen des Nietkopfes erreicht werden.
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