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Dezember 1, 2012 Posted by admin in P

Pumpen

Pumpen sind Geräte, die mittels Erzeugung von Sog und Druck Flüssigkeiten bewegen. Sie werden etwa in der Steuerung von Hydrauliksystemen eingesetzt. Hier steuern sie den Druck der Flüssigkeit, die wiederum Bewegung im Hydrauliksystem erzeugt. Es gibt verschiedene Arten und Bauweisen von Pumpen. Solche, die konstante Flüssigkeitsmengen bewegen, nennt man Konstantpumpen. Bei den Verstellpumpen kann die Menge der zu bewegenden Flüssigkeit reguliert werden. Größe und Bauart einer Pumpe werden von verschiedenen Faktoren bestimmt. Hierzu gehören Volumen, also die Durchlaufmenge an Flüssigkeit pro Zeiteinheit, die Höhe des zu erzeugenden Drucks und die Drehzahl der Pumpenwelle.
Unter den verschiedenen Arten seien die Zahnradpumpe, die Flügelzellenpumpe und die Kolbenpumpe genannt.
Bei der Zahnradpumpe sind die Verdrängungselemente, also jene Bauteile, welche die Flüssigkeit bewegen, zwei Zahnräder. Diese können innen im Gehäuse oder auch außen sein. Die Flüssigkeit wird in den Lücken der Zahnräder bewegt. Zahnradpumpen sind immer Konstantpumpen.
Flügelzellenpumpen haben an der Antriebswelle eine Flügelrad. Die Hydraulikflüssigkeit wird in den Kammern, welche zwischen zwei Radblättern und dem Gehäuse entstehen von der Saug- zur Druckseite bewegt.
Die bekannteste Form dürfte die Kolbenpumpe sein. Hier unterscheidet man Axial- und Radialpumpen. Bei der Axialpumpe wird der Kolben während der ersten halben Umdrehung um eine schräg liegende Achse weggezogen und Sog erzeugt. Bei der zweiten Hälfte wird der Kolben wieder zur Achse hin gedrückt und so Flüssigkeitsdruck aufgebaut. Durch Einstellung der Neigung der Schrägachse lässt sich die Durchflussmenge regulieren. In einer Radialpumpe sind die Kolben senkrecht zur Drehachse angebracht. Sie drehen sich um einen feststehenden Steuerzapfen. Die Kolben stützen sich an einem Hubring ab und vollführen eine radiale Bewegung. Hierdurch wird die Flüssigkeit bewegt.
Dezember 1, 2012 Posted by admin in P

Pulvermetallurgische Werkzeugstähle

Stabilität, Bruchfestigkeit und Langlebigkeit sind Qualitätsansprüche an die meisten Werkzeuge. Um diese Eigenschaften sicher zu stellen, wurden verschiedene Herstellungsmethoden für die verwendeten Stähle entwickelt. Eine dieser Methoden ist die pulvermetallurigsche Herstellung von Stählen.
Hierzu werden Metallpulver bei einer Temperatur von 1000 bis 1100°C und etwa 1000 bar Druck zu porenfreien Blöcken gepresst. Um die Zähigkeit zu steigern, werden diese Blöcke meist noch mit Warmwalzen weiter bearbeitet, ehe sie zum Werkzeug geformt werden. Auf diese Weise werden Trennungen in der Schmelze (Seigerung), welche durch Mangel oder Überschuss von Metallanteilen die Eigenschaften beeinträchtigen, nahezu vermieden. Kohlenstoff-Verbindungen (Carbide) sind sehr klein und gleichmäßig verteilt, was das Material bruchsicherer macht und auch eventuelles Verziehen unter Wärme geringer und gleichmäßiger ausfallen lässt. Diese verschleißfesten Metalle werden etwa zur Herstellung von Feilen, Bohrern oder Fräsen verwendet.
Dezember 1, 2012 Posted by admin in P

Pulverlackieren

Zur Veredelung und zum Schutz vor Korrosion werden viele Werkstücke lackiert. Um den Schadstoffausstoß bei diesem Vorgang gering zu halten und auch die Arbeitenden nicht zu gefährden, wurden verschiedene schadstoffarme Arbeitsmethoden entwickelt. Eine davon ist die Pulverlackierung. Hierbei wird auf Lösungsmittel völlig verzichtet.
Die pulverförmigen Lackpartikel werden elektrostatisch auf mehrere Tausend Volt aufgeladen und mit Druck auf das geerdete Werkstück geblasen. Durch die Aufladung bleiben die Lackpartikel am Werkstück haften. Die Partikel, die nicht haften bleiben, das sogenannte Overspray, wird abgesaugt und wieder verwendet. Nach der Besprühung wird das Werkstück durch einen Einbrennofen gefahren. Bei etwa 200°C schmelzen die Lackpartikel und verbinden sich fest und geschlossen mit der Oberfläche des Werkstückes. Diese Methode hat den Vorteil, dass keine schadhaften Dämpfe beim Lackieren entstehen und auch so gut wie kein Ausschuss an Lack vorhanden ist.
Dezember 1, 2012 Posted by admin in P

Prüfprotokoll bei Werkzeugmaschinen

Prüfprotokolle dienen der Dokumentation und als Nachweis. Prüf- und Abnahmeprotokolle werden durch qualifiziertes Fachpersonal nach gewissenhafter Kontrolle ausgefüllt.
Ein Prüfprotokoll für eine Drehmaschine enthält den Hersteller, den Maschinentyp, die Maschinennummer, das Prüfdatum und den Namen des Prüfers im Kopfteil des Protokolls. Prüfpunkte eines Werkzeugmaschinen Prüfprotokolls einer Drehmaschine sind bspw.:
  • Funktion der Schutzvorrichtungen
  • Antriebsseite (Motor, Getriebe, Riemen, Ölstände,...)
  • Geradlinigkeit der Bettschlittenbewegung
  • Rundlauf des Zentrierflansches der Arbeitsspindel
  • Abstandsgleichheit beider Zentrierspitzen zur Bezugsebene
  • Parallelität des Aufnahmekegels im Reitstock zur Bettschlittenbewegung
  • Axialruhe der Arbeitsspindel
  • Planlaufgenauigkeit der Planfläche
  • Arbeitsgenauigkeit beim Längsdrehen
  • Arbeitsgenauigkeit beim Plandrehen
Der Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand verglichen und protokoliert. Die Prüfpunkte sind meist Kundenvorgaben oder vom Hersteller vorgegeben.
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