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März 18, 2011 Posted by admin in D

Druckfestigkeit

Die Druckfestigkeit gibt an, welche Druckkraft auf einen Werkstoff einwirken kann, ohne dass Anriss oder Bruch auftreten. Sie wird im Druckversuch anhand einer Materialprobe ermittelt, auf die eine langsam zunehmende Druckkraft ausgeübt wird, bis es zum Anriss (zähe Werkstoffe, z. B. ungehärteter Stahl) oder Bruch (spröde Werkstoffe, z. B. Gusseisen) kommt.
März 18, 2011 Posted by admin in D

Druckgießen

Das Druckgießen gehört zu den Dauerform-Gussverfahren und erlaubt die Herstellung komplizierter Gussstücke mit geringen Wandstärken. Die Metallschmelze wird beim Druckgießen schnell und mit hohem Druck in die Form gepresst, was die vollständige Füllung auch komplexer Gussformen sicherstellt. Unterschieden wird beim Druckgießen zwischen dem Warmkammerverfahren, bei dem die Druckkammer in der Schmelze angebracht ist, und dem Kaltkammerverfahren, bei dem die Schmelze mittels einer Schöpfvorrichtung zugeführt wird. Das Kaltkammerverfahren wird dann angewandt, wenn der verwendete Werkstoff einen hohen Schmelzpunkt hat oder Druckkolben und Druckkammer angreift.
März 18, 2011 Posted by admin in D

Druckgasflaschen

Druckgasflaschen dienen zur Aufbewahrung von Gasen unterschiedlicher Art in hochkomprimierter Form. Gängige so aufbewahrte Gasarten sind zum Beispiel Acetylen, Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Kohlendioxid, Argon und Helium. Auch Druckluft kann bei relativ geringem Bedarf in Druckgasflaschen transportiert und benutzt werden, ansonsten ist ein Kompressor vor Ort oftmals sinnvoller. Druckgasflaschen sind meist hochdruckfeste Stahlzylinder, aber auch andere Konstruktionen sind inzwischen gängig. Zur eindeutigen Kennzeichnung des Inhaltes werden Schulter und Mantel der Druckgasflaschen mit gut unterscheidbaren, genormten Farben lackiert. Der hohe Arbeitsdruck von meist 300 bar bedingt, dass bei Umgang mit und Lagerung von Druckgasflaschen stets die einschlägigen Sicherheitsvorschriften einzuhalten sind. Dies gilt nicht nur für aggressive Gase wie Chlorgas, sondern auch für brennbare und explosive Gase und ebenso für relativ harmlose Gase wie Stickstoff, die bei unkontrolliertem Austreten in geschlossenen Räumen den Luftsauerstoff verdrängen können.
März 18, 2011 Posted by admin in D

Drücken

Als Drücken bezeichnet man ein Verfahren aus der Gruppe der Zugdruckumformverfahren, bei dem ein runder Blechzuschnitt durch Anpressdruck an eine rotierende Drückform geformt wird. Anwendungsfälle für das Drücken sind beispielsweise die Fertigung von Kesselböden oder Felgen. Drücken lässt sich je nach Drückform, Drückrolle und Werkstoff auch auf Bleche höheren Durchmessers anwenden, bei Stahlblechen liegt die Grenze beispielsweise bei etwa 20 mm Materialdicke.