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Januar 7, 2011 Posted by admin in A

Anzugsmoment bei Elektromotoren

Mit Anzugsmoment bezeichnet man bei Elektromotoren das beim Einschalten des Motors verfügbare Drehmoment. Dieses Drehmoment lässt den Motor hochlaufen, bis er seinen Arbeitsbereich erreicht. Überschreitet die Last des Elektromotors das Anzugsmoment, so läuft er nicht an und kann durch diese Blockade je nach Konstruktion sogar zerstört werden. Daher muss stets sichergestellt werden, dass das Anzugsmoment hoch genug ist, den Motor auch unter Last anlaufen zu lassen. Dies wird je nach Motortyp durch unterschiedliche Konstruktionsanpassungen erreicht.
Januar 7, 2011 Posted by admin in A

Anwendersoftware

Der Begriff Anwendersoftware, umfasst alle Programme, die die Computernutzung ohne Kenntnis einer Programmiersprache oder spezielles Wissen über die Computerhardware ermöglichen. Die einzelnen Funktionen der Anwendersoftware werden dabei über Menüs oder Tastenkombinationen abgerufen. Man unterscheidet dabei grob drei Kategorien: Standardsoftware, Branchensoftware und Individualsoftware. Standardsoftware bildet weitverbreitete, standardisierte Aufgaben ab, Beispiele für diese Kategorie sind Textverarbeitungs- und E-Mail-Programme. Sie bieten standardisierte Lösungen für Routineaufgaben unabhängig vom Einsatzort, ob für den privaten Anwender oder einen großen Konzern. Hierdurch erfährt sie eine sehr weite Verbreitung. Branchensoftware löst Aufgaben einer spezifischen Anwendergruppe, sie ist daher weniger weit verbreitet und höher spezialisiert als die Standardsoftware. Zu Software aus diesem Bereich zählen zum Beispiel CAD-Programme für Architekten oder Software zur Angebotserstellung für Handwerksbetriebe. Individualsoftware stellt die höchste Spezialisierung einer Software dar. Diese Art Software wird speziell für die besonderen Erfordernisse eines einzelnen Nutzers entworfen und meist auch nur dort eingesetzt, da sie sehr spezifische Prozesse abbildet und begleitet, beispielsweise einen komplexen Fertigungsablauf.
Januar 7, 2011 Posted by admin in A

Anweisungsliste, AWL

Die Anweisungsliste ist eine der unterschiedlichen Möglichkeiten, eine speicherprogrammierbare Steuerung (SPS, siehe dort) zu programmieren. Trotz der Standardisierung in IEC 61131-3 bezeichnen viele Hersteller von SPS ihre proprietären Programmiersprachen als AWL, wodurch sich die damit entwickelten Programme kaum auf andere Steuerungen übertragen lassen. So benutzt Siemens beispielsweise eingedeutschte Befehlskürzel, die nicht dem Standard entsprechen. Der hauptsächliche Einsatzzweck der AWL ist die logische Verknüpfung von Steuerungseingängen und -ausgängen, hier bietet die AWL gute Möglichkeiten, auch auf Steuerungen mit knappem Speicher viele Funktionen abzubilden. Komplexere Abläufe lassen sich damit aber nur umständlich und schlecht wartbar realisieren, sodass auf größeren Systemen heute meist die höheren Programmiersprachen aus der IEC 61131-3 zum Einsatz kommen, beispielsweise strukturierter Text (ST) oder Ablaufsprache.
Januar 7, 2011 Posted by admin in A

Antriebsglieder in einer Steuerung

Antriebsglieder, auch Antriebselemente genannt, sind das letzte Glied in der Steuerkette, mit der die von der Steuerung ermittelten Schritte ausgeführt werden. Der Begriff umfasst dabei ein weites Feld von sogenannten Aktoren, da die unterschiedlichsten Parameter von der Steuerung geregelt werden können. So gehören zu den möglichen Aktoren unter anderem Zylinder, Heiz- und Kühlelemente, Motoren, aber auch Bildschirme und Drücker, schlicht gesagt: jedes wie auch immer geartete Bauelement, das eine von der Steuerung vorgegebene Veränderung letzten Endes umsetzt.